Rezension | Die MacKades.

McKadesSerie

Wenn die MacKades keine typische Nora Roberts Reihe sind, dann weiß ich auch nicht weiter. Es sind genau die vier unterschiedlichen Typen von Brüder, die alle ihre Liebe suchen und finden. Auf ihre ganze eigene Art und Weise. Das garantiert ja schon fast, dass es für jeden Leser einen Liebling gibt.
Ich gebe zu, ich hab sie alle in mein Herz geschlossen. Der erste MacKade Bruder ist Rafe, der Wilde, der mit Regan eine seinen Gegenpart findet.Ich finde, beide haben rückblickend die leidenschaftlichste Geschichte. Ich liebe ihre Art wie sie miteinander agieren, wie sie ihre berufliche Beziehung nicht gefährden wollen und doch sich eingestehen müssen, dass es nicht nur Leidenschaft ist, die sie verbindet. Man merkt jedoch, dass das erste Buch (Zwischen Sehnsucht und Verlangen) schon 1995 veröffentlicht wurde. Es ist etwas angestaubt. (Das gilt übrigens für die ganze Serie.)
Bei „Dem Feuer zu nah“ (erschienen 1995) liebe ich Savannah. Sie hat mit ihrem Sohn schon sehr viel durchgemacht, hat hart für ihr jetziges Leben gearbeitet und will es sich auf keinen Fall nehmen lassen. Kein Wunder, dass sie ablehnend reagiert, als Jared in ihr Leben tritt. Er ist Anwalt und steht genau für das, was sie aus ihrem Leben verbannen will. Ich fand es sehr spannend wie diese beiden Personen zueinandergefunden haben. Ein rational denkender Mann und eine Frau voller Leidenschaft. Der dritte Band „Sterne einer Sommernacht“ (erschienen 1996) ist Cassie und Devin gewidmet. Wer die ersten beiden Bücher schon gelesen hat, weiß um das Schicksal von Cassie und ihren Kindern. Es erscheint, ob Joe keine Bedrohung mehr für sie ist, doch – wie könnte es anders sein – passiert etwas, was die Geschichte komplett auf den Kopf stellt. Dieser Teil ging mir nah. Ich finde Cassie verkörpert genau das, was ein Typ wie Devin beschützen will. Er ist Sheriff der Stadt, er will einfach für das Gute sorgen. Das letzte Buch „Hochzeit im Herbst“ (erschienen 1996) treffen Shane und Rebecca aufeinander. Was will man zu den beiden sagen? Shane ist ein Frauenheld, kann sich einfach nicht festlegen und liebt die Frauen, egal wie sie sind. Rebecca ist Wissenschaftlerin, die sich für die Geschichte und die übersinnlichen Geschehnisse rund um das Schlachtfeld interessiert. Anders als die Frauen, die Shane sonst so hat, ist sie eher ein Mauerblümchen und glaubt nicht daran, dass ein Mann wie Shane sie erobern will. Und genau darum geht es: Wie kann Shane ihr nur klar machen, dass es mehr als nur eine kurze Eroberung ist. Das letzte Buch ist schon ok, aber ich werde nicht ganz warm mit Shane. Er ist witzig, er ist schlagfertig und charmant, aber … ja genau da endet es. Ich mag Shane schon, aber nicht so sehr wie Jared oder Rafe. Vielleicht fehlt mir hier das Leiden. Ich brauche mehr Dramatik.

Der kleine Touch Mystery und die tollen Figuren machen die Serie wirklich lesenswert. Jedoch darf man keine Meisterwerke erwarten. Es sind einfach klassische Liebesromane, die auf 300 Seiten abgehandelt werden. Für Zwischendurch auf jeden Fall etwas.

viersterne

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2 Gedanken zu „Rezension | Die MacKades.

  1. Pingback: Und was war los? | Mai 2013. - Fraumitkatze

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