Der neue Liebling: Mein Kindle Paperwhite.

Oh oh Kinder, ich hab’s endlich getan. Nachdem mein normaler Kindle mir wohl auf einer Zugfahrt Richtung Prag gemopst worden ist, musste ich bezwungenermaßen auf meinem iPad weiterlesen. Aber wer schon einmal mit dem iPad in der Hand beim Lesen einschlafen ist und dieses schwere Teil mitten ins Gesicht bekommen hat, weiß, es ist kein Vernügen. Bevor ich mir nun endgültig die Nase breche, habe ich dann mein Geld zusammengekratzt und mir den Kindle Paperwhite geholt.

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Die Entscheidung für diese Version habe ich aus verschiedenen Gründen getroffen. Zum einen lese ich viel unterwegs bzw bin recht viel unterwegs. Ich möchte keine 5 Bücher mitschleppen, denn mein Koffer ist meist schon so brechend voll. Der Kindle verschwindet ganz schnell in der Handtasche, ist leicht und hat 100erte Bücher mit an Bord. Zum anderen lese ich gerne im liegen und auch unbequemerweise auf dem Rücken. Somit halte ich das Buch bzw den Reader in die Höhe. Wer schon mal ein iPad – ich habe die Zweierversion – eine Weile gehalten hat, weiß wie schwer es werden kann. Langes Lesen ist da für mich nicht drin. Außer ich mag eine gebrochene Nase. 😉 Mein Platzproblem gehört genauso zu den Faktoren, die ich berücksichten musste. Nach meinem Umzug im Oktober habe ich viele Bücher bei meinen Eltern gelassen. In Münster habe ich jetzt zwar noch 350 Bücher stehen und ich kaufe auch viel weniger, aber ich möchte meinen SuB kontinuierlich abbauen und auf digital umsteigen. Ich höre an dieser Stelle schon den Aufschrei wie ich nur kann und es wären nur Bücher aus Papier das Wahre ist, aber ich muss dazu sagen, ich kaufe meine eBooks trotzdem noch und ja, auch wenn die Preise horrend sind. Wer jetzt denkt, ich würde mir keine „real“ Bücher mehr kaufen, der irrt. Ich möchte mehr Hardcover kaufen, denn diese sehen im Regal viel schöner aus. Ich habe immer massig Taschenbücher konsomiert, die nach einem Mal vorsichtig lesen trotzdem hässlich aussahen. Man konnte sie nur wenig verkaufen und die, die ich behalten wollte, stehen eh nicht sichtbar. Also warum nicht gleich eBooks kaufen und nur auf besondere Bücher mit besonderen Covern darauf zurückgreifen? Und ich kann sofort und jederzeit genau das Buch haben, was ich will. Auch mit Amazon Prime muss ich auf den Postboten warten, jetzt brauche ich nur W-Lan.

Die Traditionalisten unter euch weinen und fluchen jetzt sicherlich, für mich ist das digitale Lesen immer mehr zur vollwertigen Sache geworden. Ich glaube, ich möchte nicht mehr ohne leben.

Zu den ganzen neuen technischen Spielereien will ich nicht eingehen. Diese könnt ihr sehr ausführlich direkt bei Amazon nachlesen. Die Neuerung des Leselichtes ist, wie man sich denken kann, ist das Beste, was sich Amazon dazu einfallen lassen hat. Im Dunkeln lesen ohne Lampe. Halleluja!

Habt ihr einen eBook Reader? Wenn ja, warum – und wenn nicht, warum denn nicht? Mögt ihr lieber digital Lesen oder noch „analog“? Und vor allem: Was haltet ihr von den – für mich nicht nachvollziehbaren – eBook Preisen?

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4 Gedanken zu „Der neue Liebling: Mein Kindle Paperwhite.

  1. Ich liebe meinen Kindle – und es gibt auch eBooks mit einem sehr akzeptablen Preis. Viele sind auch zu teuer, aber die Auswahl ist groß genug.

  2. Moin.Also ich muss sagen ich kann dich verstehen, also zumindest teilweise. Zumindest wenn man davon absieht, dass ich amazon(und alles was grob dranhängt) nicht leider kann und es mein persönlicher Erzfeind ist^^
    Deine Fragen:
    Jopp, ich hab nen eReader. Aber aus gutem Grund den Kobo Glo(ist ja nicht so, als hätte amazon die Beleuchtung erfunden..pfft), ich steh einfach auf Technik muss ich dazu sagen und habe mir diese Entscheidung welchen Reader auch gute vier Monate Zeit kosten lassen.
    Ich mag das digitale Lesen, weil ich auch immer viel unterwegs war und dank meiner Unizeit und der schweren Tasche mit Büchern(nachweislich^^) eine Dauerhafte Verspannung in der Schulter habe, mit Reader hätte ich mir damals schon 2-3 Bücher pro Tag sparen können. Und ich mag es, dass zB diese endlos dicken Taschenbücher wie zB Blutbraut oder Der Übergang dadurch auch lesbar werden, ohne dass man ihnen den Rücken brechen muss und sie nach dem Verleihen an meine zwei Besten die auch vorsichtig lesen trotzdem aussehen als wäre nen Bus drüber gefahren (heul).Generell werde ich wohl nie aufhören Printbücher zu kaufen/lesen, aber irgendwo ist auch der Platz begrenzt und ich gebe ungerne Bücher ab.
    lg Aki

    • Ich gebs ja zu, ich hab mich mit keinem anderen eBook Reader (außer vielleicht Sony) auseinandergesetzt. 😀 Ich glaube, es ist eine „Religionsfrage“ wie Nikon oder Canon, iPhone oder was anderes. 😉 Kindle oder ein anderer Reader. Ich bin dem Konzept Amazon leider komplett verfallen. Von Prime über den Kindle Shop, ich nutze alles. ich weiß, man muss schon ein schlechtes Gewissen haben, aber ganz ehrlich? Ich liebe es bequem!

      Ich mag den Kindle oder überhaupt das Konzept eines eBook Readers nie mehr missen. Gerade heute hab ich wieder eine Bahnfahrt vor mir und da ist lesen eindeutig das Beste!
      🙂

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