[Rezension] „Mitternachtsdiamanten“ von Julia Quinn

MitternachtsdiamantenJulia Quinn – Mitternachtsdiamanten
MIRA Verlag
364 Seiten
Preis: 7,95€

Hyacinth Bridgerton ist zwar hübsch und reich, aber auch blitzgescheit und unverblümt, weshalb viele Gentlemen vorsichtshalber einen Bogen um sie machen. Doch dann begegnet ihr Gareth St. Clair: wortgewandt und brillant ein Mann, der ihr ebenbürtig ist! Und sie bekommt die Gelegenheit, ihn von nun an häufig zu sehen, denn er bittet sie, das Tagebuch seiner italienischen Großmutter zu übersetzen. Eines Tages jedoch raubt er Hyacinth verwegen einen Kuss um hinterher darüber zu scherzen! Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie sprachlos. Sie sollte ihm das Tagebuch vor die Füße werfen! Aber stattdessen beginnt für sie und Gareth ein wagemutiges Abenteuer: Hyacinth entdeckt in den Aufzeichnungen einen Hinweis auf versteckte Diamanten, von denen seine Zukunft abhängt. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche …

Meinung?
Jetzt ist es also fast vorbei. „Mitternachtsdiamanten“ ist der siebte und somit vorletzte Teil der wunderbaren „Bridgerton“ Reihe. In diesem Band macht man Bekanntschaft mit Hyacinth Bridgerton. Sie ist das jüngste von sieben Kindern, kein besonderes Vorbild in gutem Benehmen, schon unangenehm ehrlich, aber so liebenswert, dass man sie ins Herz schließen muss. Gerade deswegen halten die Männer eher respektvollen Abstand zu ihr, denn keiner mag sich mit ihrem Temperament auseinanderzusetzen. Ihre Brüder hingegen wollen Hyacinth endlich unter der Haube sehen. So wird es jetzt zur Aufgabe die letzte ledige Frau zu verheiraten.

Doch so nicht mit ihr. Sie liebt ihr Leben genauso wie es ist, ohne eheliche Verpflichtungen und voll eigenem Willen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie sich der Gesellschaft und Freundschaft von Lady Danbury erfreuen kann. Ihre spitzzüngige Art liegt Hyacinth sehr und so kommt sie einmal in der Woche zu ihr um ihr vorzulesen und den neusten Klatsch der Society zu besprechen.

Aber, wer hätte es gedacht, auch Hyacinths Herz kann erobert werden. Auf einem gesellschaftlichen Event lernt sie den Enkel Lady Danburys kennen, der genau nach ihrem Geschmack ist. Wortgewandt, ein unwiderstehlicher Charme und das gewisse Etwas ziehen sie direkt in den Bann von Gareth St. Clair. Ab diesem Moment fängt es an zwischen ihnen zu prickeln. Als auch noch ein geheimnisvolles Tagebuch auftaucht, welches Hyacinth für ihn Übersetzen soll und sich noch näher kennenlernen, entwickeln sich Gefühle, die Hyacinth nie geahnt hätte. Doch es wäre nicht sie, wenn sie es nicht mit ihrem typischen Sarkasmus und dem Feingefühl für keke Bemerkungen nehmen würden.

Mir schmerzt mein Herz jetzt schon, wenn ich nur daran denke, dass diese ganze Familiengeschichte schon bald ein Ende haben wird. Wieder durfte ich mit dieser grandiosen Familie lachen und mitfiebern. Hyacinths Geschichte ist genauso wie alle anderen bewegend, aber gleichzeitig unglaublich witzig. Ich liebe die Gespräche zwischen den beiden und die restliche Familie mischt auch wieder mit.

Dieses Buch ist wieder eines der Bücher, die ich nie wieder hergeben möchte.  Die ganze „Bridgerton“ Reihe ist ein pures Lesemuss!

5 von 5 Sternchen mit Extrabonus.

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