[Rezension] „Im Koma“ von Joy Fielding

Im Koma von Joy Fielding
Goldmann Verlag
414 Seiten
Preis: 9,99€ 

Casey Marshall führt ein sorgloses Leben in Philadelphia, umgeben von der Liebe ihres Mannes Warren und erfüllt von ihrem Beruf. Bis zu jenem Tag, an dem ihre Welt zusammenbricht – und sie einem furchtbaren Autounfall zum Opfer fällt. Als Casey im Krankenhaus das Bewusstsein wiedererlangt, wird sie von Panik erfasst: Um sie herum herrscht Dunkelheit, sie kann sich nicht bewegen und nicht sprechen. Doch der wahre Alptraum steht ihr noch bevor, denn sie muss erkennen, dass ihr Unfall in Wirklichkeit ein heimtückischer Anschlag war. Und bald weiß sie – der Mörder ist in ihrer Nähe und wartet nur darauf, grausames Werk zu vollenden.

Casey Marshall, 32, stammt aus vermögenden Verhältnissen und ist von Berufswegen her „Innendesignerin“, was ihr sehr viel Spaß macht und sie erfolgreich darin ist. Sie ist glücklich mit Warren, ein erfolgreicher Anwalt,  verheiratet und die beiden planen ein Baby. Doch es soll alles anders kommen.
Nach einem Mittagessen mit ihren Freundinnen Gale und Janine wird sie von einem Auto in der Tiefgarage schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer und das Auto verschwindet spurlos. Als sie im Krankenhaus zu sich kommt stellt sie fest das sie sich weder Bewegen noch sprechen kann. Sie ist in ihrem eigenen Körper gefangen. Um sie herum herrscht Dunkelheit. Das Einzige was sie wahrnehmen kann, sind die Gespräche die um sie herum geführt werden. Dadurch erfährt Casey, dass sie wochenlang im Koma lag, sämtliche Knochen gebrochen waren und ihr weiteres Schicksal ungewiss sei. Gail, Janine und Warren sind fast täglich da und unterhalten sie mit vorlesen und Geschichten. Auch Caseys Schwester, Drew kommt ab und an vorbei um zusehen wie es ihr geht. Bei einer Unterhaltung an ihrem Krankenbett bekommt sie mit das ihr Unfall kein Unfall war. Der versuchte Mord ging schief und soll in ungewisser Zukunft wiederholt werden. Die Angst in ihr wächst als Warren sie aus dem Krankenhaus nach Hause holt und von einer Krankenschwester häuslich betreut läßt. Auch Zuhause findet sie keine Ruhe und es werden jahrelange Lügen aufgedeckt. Nun heißt es für Casey zu kämpfen um aus ihrer leblosen Hülle rauszukommen um den anderen irgendwie ein Zeichen zu geben das ihr Mörder ganz nah ist und er versucht seine Tat zu vollenden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meinung

Es ist ein fesselndes Buch mit überraschenden Wendungen, wenn man es nicht erwartet. Allerdings wird die Handlung am Anfang ein wenig in die Länge gezogen, was ab Kapitel 16 aber wieder gut gemacht wird. Rückblicke aus dem Leben der jungen Casey, die ab und an in ihr Gedächtnis gerufen werden, läßt die Beziehungen zu einigen Personen klären. An manchen Stellen hatte ich ein kleines bisschen Gänsehaut und konnte mich in Casey hineinversetzten. Beklemmend, spannend und einfach zu lesen. Mich hat das Buch in den Bann gezogen.
Joy Fielding hat aus meiner Sicht mal wieder einen „Psychothriller“ feinster Art geschrieben.

4 von 5 Punkten

Anny

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