[Rezension] „Jacob. Schattenwandler 01“ von Jacquelyn Frank

Jacquelyn Frank – „Jacob. Schattenwandler 1.“
Egmont Lyx
384 Seiten
Preis: 9,95€

Seit Anbeginn der Zeit gibt es die dämonischen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten. Ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz eingehalten wird: Jacob. Siebenhundert Jahre widerstand er jeglicher Versuchung, richtete zahllose Schattenwandler, die sich bei Vollmond ihren dunklen Trieben hingaben. Doch als er die schöne Isabella rettet, flammt eine Leidenschaft in ihm auf, die er nie zuvor kannte. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht.
(OT: The Nightwalkers 01 Jacob)

Meinung?
Ich habe wohl einfach schon zu viele paranormale Liebesromane gelesen um zu behaupten, dass mich ein Buch komplett von den Beinen hauen kann. Es gibt viele schöne und solide Reihen, die zwar auf dem selben Schema aufgebaut sind, aber vor allem durch ihre Charaktere bestechen.
Dieses Buch gehört zu dieser Kategorie, obwohl ich jetzt schon sagen muss, dass ich einige Abstriche zu machen habe. Die „Schattenwandler“ Serie von Jacquelyn Frank ist wieder auf dem Schema: Leidender Mann findet Frau, die ihn aus den Ketten seiner eigenen Gefühle befreit und somit rettet. Schon der Klappentext lässt auf viel Theatralik schließen. Stimmt auch so.
Die Geschichte ist schnell umrissen. Der Vollstrecker Jacob, der die Menschen- von der Dämonenwelt trennen muss, da sonst schreckliche Dinge passieren, wird schwach. Er, der die Gefühle anderer maßregeln soll, verliebt sich selbst in eine Menschenfrau. Nun steht der, der die anderen bestraft, vor der Entscheidung sein Leben zu ändern oder seine Gefühle zu unterdrücken. Nach einigen hin und her und Kämpfen, Tragödien, der Einführung in die Dämonenwelt und ihrer Strukturen, finden sie am Ende wieder zusammen. Alles ist bestens, doch der „Feind“ lauert immer noch.
Ja, das Schema ist allbekannt und auch immer mal wieder ganz nett. Der Schreibstil der Geschichte ist nett und flüssig. Das Handeln der Protagonisten hingegen ist das Manko des Buches – für mich. Ich finde einfach, es ist hier zu viel Schmalz von der schlimmen Sorte verarbeitet worden. Man hat das Gefühl, das immer etwas zu viel Einsatz, zu viel Gefühl und zu viel Leid eingesetzt wird. An manchen Stellen des Buches musste ich mir auch an den Kopf fassen und fragte mich selbst: Musste das jetzt unbedingt SO sein?
Tja, was soll ich sagen. Das Buch ist kein Highlight, aber auch kein Flop. Es bewegt sich im Mittelfeld.
Jedoch habe ich beschlossen die Reihe nicht mehr weiterzuverfolgen. Die nächsten Bände habe ich zwar schon im Regal stehen, aber diese werde ich einfach verkaufen. Eine Serie, die für mich nicht so viel Potential bietet, dass ich sie weiterlesen mag, ist es nicht Wert im Regal stehen zu haben.
Trotzdem, alles in allem eine nette Geschichte.

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