[Rezension] Lara Adrian – Gezeichnete des Schicksals

Lara Adrian – Gezeichnete des Schicksals
Lyx Verlag
380 Seiten
Preis: 9,95€

Eine übermenschliche Kreatur macht die Einöde von Alaska unsicher und hinterlässt ein grauenhaftes Blutbad, wo immer sie auftaucht. Für die Pilotin Alexandra Maguire wecken die Morde Erinnerungen an ein schreckliches Ereignis aus ihrer Kindheit. Da tritt ein Fremder in ihr Leben, der überraschend tiefe Gefühle in ihr weckt. Der Vampirkrieger Kade wurde nach Alaska geschickt, um die brutalen Morde aufzuklären. Doch auch er wird von einem Geheimnis aus seiner Jugend verfolgt. Kade sieht sich einer dunklen Bedrohung gegenüber, die das zarte Band zu zerreißen droht, das zwischen ihm und der hübschen Alexandra entstanden ist.

Meinung?
Schon die Beißerchen gespitzt? Es ist wieder einmal – nach langer Zeit – ein Vampirroman. „Gezeichnete des Schicksals“ ist der siebte Band der Midnight Bread Reiheund verdammt spannend. Kade ist dieses Mal der Hauptakteur. Der Schweigsame aus dem Norden wird wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Kade ist mit einer großen Bürde aufgewachsen. Sein eineiiger Zwilling ist nicht wie er, seine animalische Seite ist größer und in den Jahren übermannte ihn der Wahnsinn. Als im hohen Norden eine Reihe von brutalen Morden geschieht, ahnt Kade nichts Gutes. Er vermutet, dass sein Bruder nun doch ganz den Verstand verloren hat und seiner gewalttätigen Seite freien Lauf lässt.
Kade wird wieder mit seiner Vergangenheit eingeholt, aber auch mit einer Frau, die ihm den Atem raubt.
Tja, wer hätte das gedacht? Ein Vampirroman mit einem starken düsteren Helden, der ein schlimmes Schicksal hatte und durch die Liebe und andere Schwierigkeiten, wieder Sinn im Leben findet. Ja, das altbekannte Klischee trifft auch hier zu. Der „Tortured Hero“ ist die klassische Figur des Liebesromans. Allein durch eine Frau, die so stark und Willens ist, ihn zu retten, kann er wieder „geheilt“ werden. Welche Frau will das denn nicht? Einen Mann für sich gewinnen, indem sie ihm die Qualen der Seele nimmt und sie durch Liebe ersetzt.
Das System ist altbekannt, aber immer wieder gut. Denn Lara Adrian verpackt alles in eine spannende Geschichte um eine furchterregende Kreatur und die Existenz der Vampirrasse. Wer schon vorher die anderen Romane – das würde ich jedem empfehlen – gelesen hat, weiß von was ich spreche.
Ich sage einfach mal so, dieser Roman hat mir wunderbare Lesestunden bereitet, mich mitgerissen, aber auch teilweise, durch das immer gleiche Schema, gelangweilt. Es war wieder zu durchschauen, was passiert und natürlich bekam der Held am Ende das Mädchen, so wie es immer ist.
Die Midnight Bread Reihe ist für mich immer einen Schritt hinter der Black Dagger Reihe von Ward. Sie wird nie den Stand bekommen, wie Wrath und Co., aber doch lese ich sie unglaublich gerne.
Der nächste Band ist zwar schon erschienen, aber noch nicht in meinem Besitz. Das soll sich so schnell wie möglich ändern, denn trotz aller „Makel“, ist diese Reihe fester Bestandteil meines Regals.

Laura

(Vielen Dank an Egmont Lyx für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.)
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