[Rezension] „I kissed a Zombie and I liked it“ von Adam Selzer

Die 18-jährige Alley Rhodes braucht kein »Twilight«, um zu wissen, wie das so läuft mit Vampiren. Schon vor Jahren sind Vampire, Werwölfe und andere untote Kreaturen aus ihren Särgen gekrochen und Teil ihres Alltags geworden. Ein Vampirfreund ist das ultimative Statussymbol, der Gothic-Look absolut in – doch nicht für Alley. Denn mal ehrlich: Wer will schon einen Kerl, der nie erwachsen wird? Der völlig egozentrisch ist und dabei auch noch launisch? Doch dann begegnet ihr Doug. Der ist vor vier Jahren gestorben, trägt immer noch denselben Anzug und erobert ihr Herz. Alleys Vorsätze sind dahin, und sie muss sich entscheiden, ob sie einen Zombie lieben kann.

Ein kitischer LiebesRoman mit Zombies? Der auch noch einen Namen trägt, der auf eine richtig fiese TeenageLovestory hinweist? Mein Herz schlägt schneller, denn ich bin ein Freund von ZombieLektüre.
Da kam mir ‚I kissed a Zombie and I liked it‘ perfekt vor. Der Titel ist im Übrigen absolut richtig gewählt & verspricht genau das, was das Buch auch vermitteln will: Amerikanische Teenager, das posthumane Zeitalter & überhaupt viele Hormone.
Der Inhalt des Buches ist eine kleine niedliche LiebesGeschichte zwischen der Ally aka Gonk aka die Eisprinzessin. Ally ist ein Mitglied des GiftZirkels, sie schreibt für die SchülerZeitung bissige Kommentare über das KleinStadtLeben und verachtet diese Untoten/Lebenden Liebespärchen. Seit die Posthumanen sich geoutet haben und offiziell unter den Lebenenden wohnen, wollen alle Mädchen der Highschool mit einem Vampir etc gehen. Ally hält nicht viel von Jungs aus der KleinStadt.
Doch dann sieht sie auf einem Konzert Doug. Er singt gefühlvoll, voller Leidenschaft und hat eine unverwechselbare Stimme. Es ist also um Ally, die Eisprinzessin, geschehen. Was sie aber nicht über Doug weiß, er ist ein Zombie. Sein „graues“ und blasses Aussehen schiebt sie darauf, dass er ein Grufti sein muss, außerdem leidet er an einer Krankheit bei der er aller 4 Stunden Medizin nehmen muss und seine Stimme sehr schwach ist. Ally sieht zwar all diese Zeichen, aber erkennt einfach nicht, dass ihr Traumpinz schon lange nicht mehr unter den Lebenden weilt. Diese ganze LiebesGeschichte schreit ja geradezu nach vielen Problemen und spannenden Handlungen. So ist es auch – in etwa.
Auf 240 Seiten wird eine kleine, etwas oberflächlich gehaltene LoveStory abgespult, die nicht schlecht ist, aber weit mehr Potenzial hat, wenn sie doch etwas länger verfasst wäre. Die Charaktere sind klischeehaft gezeichnet und nicht unbedingt das gelbe vom Ei, aber was solls. So ist Ally die typische Teenagerin, die das KleinstadtLeben, das VerknalltSein sowie überhaupt alles ablehnt, was mit ihrem Leben in ihrer alten Stadt zu tun hat & einfach nur in die große Stadt will. Ihre Gefühl versteckt sie hinter Sarkasmus, doch dann kommt ein Junge – Doug – der alles ändert. Doug ist natürlich anders als die anderen Jungs. Viel gefühlvoller, weiß mehr über das Leben und liebt ihre Musik. Also der typische Held eines Mädchens wie Ally.
Insgesamt kann man das Buch in 3 Worten zusammenfügen: TeenageKlischee, UntotenLiebesromanze & Kurzweile.
„I kissed a Zombie and I liked it“ ist zwar ganz nett, aber kein Highlight. Manchmal hat man beim Lesen das Gefühl, dass gerade einfach zu tief in die KlischeeKiste gegriffen worden ist und zu viele TeenagerLoveKomödien geschaut worden sind.
Ein nettes Buch mit ein paar Lachern und etwas HerzSchmerz. Ich gebe dafür gute 3 von 5 Sternchen.
(ACHTUNG: Ich-Perspektive!)

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