Hörbücher & Ich: Eine Geschichte voller Missverständnisse.

Aloha meine lieben Büchernarren,

ich melde mich mal wieder. Lange, lange ist’s her, dass ihr hier einen geschriebenen Text veröffentlicht habe.

In der letzten Zeit hat sich mein Leseverhalten stark geändert. Es gab eine Zeit bei der ich das Haus nicht ohne Buch verlassen habe, egal wie dick & schwer es war. Doch seit ein paar Monaten ist das immer weniger der Fall, dafür begleitet mich mein iPod überall hin. Ich habe angefangen Podcasts zu hören, statt Musik. Dieses leichte Erzählen über die verschiedensten Themen begleitet mich seit dem durch den Tag & die Nacht. Als alle Folgen meiner Lieblingspodcasts weggehört waren & die Übergangszeit zur nächsten Folge noch lange war, habe ich mir dann gedacht: Warum nicht ein Hörbuch?

Früher mochte ich keine Hörbücher. Ich wusste nie in welcher Situation ich diese hören sollte & mir fehlte schlicht die Konzentration dazu. Doch die Podcasts brachten mich einfach darauf. Meine Gedanken schweifen nicht mehr einfach ab & bleiben bei der Geschichte. Vor allem, wenn sie gut gelesen ist. Es gab schon immer wieder Versuche mich an Hörbücher zu gewöhnen, doch geklappt hat es nie. Ich hatte mit Justin Cronin’s „Der Übergang“ begonnen, doch die ganze Geschichte war eher lästig, statt interessant. Also lies ich das einfach wieder bleiben. Dann habe ich einen neuen Versuch gewagt mit – leider – der gekürzten Version von „Der Bund der Wölfe“ von Nina Blazon. Wahrscheinlich war die ganze Geschichte nicht dafür ausgelegt ein Hörbuch zu sein, denn die Masse an Namen & Orten überschwemmten mich als ich bei der Hausarbeit mich darauf konzentrieren wollte. Obwohl ich diese Geschichte nie als Buch gelesen habe, merkte man ihr die Kürzung an, denn teilweise war der Erzählverlauf sehr verworren. So waren also meine ersten wirklichen Begegnungen mit der Rubrik des Hörbuches eher mittelmäßig & schwierig. Doch dann kam der Wendepunkt. Wie schon gesagt, waren die Folgen meiner Podcasts abgehört & ich wusste nicht wem oder was ich bei meinen Zugfahrten, die sich zur Zeit häufen, lauschen sollte, denn die Ruhe zum Lesen finde ich nur auf der Couch bei mir zu Hause. Nun war es also soweit, ich musste mir ein Hörbuch aussuchen. Ich wollte kein anstrengendes 14-teiliges Werk hören, sondern ein kurzes lustiges Buch, was ich auch problemlos unterbrechen kann. Meine Wahl fiel durch den Tipp eines Freundes auf Tommy Jaud. Ja, Tommy Jaud. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich jemals etwas von ihm lesen, geschweige denn hören werde, doch da das Angebot verlockend billig war & es wohl wirklich ein leichtes Buch ist, habe ich es mir auf meinen iPod geladen. Tja & dann begann es. Ich habe das Buch auf einer Zugfahrt nach Hause begonnen & musste mir knapp 1 1/2 Stunden lautes Lachen verkneifen. Herrlich. Nicht nur die Story ist kurios wie auch lustig, auch gelesen war es gut. Die Geschichte mag wohl für einige Leute nichts sein, ich fand sie aber hörenswert. Lesen würde ich wohl kein Buch von ihm, ich lasse sie mir lieber erzählen.

Also bin ich wohl rehabilitiert, was Hörbücher angeht. Daher habe ich mir gleich ein paar Exemplare besorgt. Darunter ist der erste Teil der Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare. Ich hoffe, dass das Buch gut gelesen ist, denn die Geschichte reizt mich schon lange. Als Weiteres habe ich mir auch noch von einer Freundin die Tintenwelt Trilogie ausgeliehen. Diese Bücher kenne ich, im Gegensatz zu City of Bones, schon  & bin auf die Umsetzung sehr gespannt.

Wie ihr merkt habe ich meine Vorurteile gegen das gesprochene Buch abgelegt & werde auf langen Fahrten und zwischendurch immer wieder darauf zurückgreifen. Mein geliebtes gedrucktes Buch werde ich aber nicht verschmähen. Ich bin wohl eine Heimleserin geworden.

Habt ihr noch Tipp welche Bücher ich mir besorgen sollte & welche Sprecher vor allem gut sind? Was sind so eure Hörbuch Highlight?

Wie schreibt ihr eine Rezension zu Hörbüchern, gibt es da Besonderheiten?

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2 Gedanken zu „Hörbücher & Ich: Eine Geschichte voller Missverständnisse.

  1. Also ich bin auch kein Hörbuchfan, aber da ich jetzt öfter ins Fitnesscenter gehe und mir die Leute echt nicht ansehen muss bzw. ansehen schon, aber so nicht anhören muss, hab ich gedacht warum nicht mal ein Hörbuch!

    Ich hab mit John Katzenbach – Die Anstalt angefangen. Das Buch fand ich schon toll, aber Simon Jäger macht dieses Buch zu einem einzigen Erlebnis! Wenn du mal auf einen Thriller Lust hast, würde ich eines von Simon Jäger empfehlen. Er liest soweit ich weiß Katzenbach und Fitzek Romane!

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