[Ich lese …] „Macbeth“ von William Shakespeare

Meine neue Reclam Challenge hat mich gleich inspiriert William Shakespeare zu lesen. Ich habe es auch gleich in der Badewanne beendet. Es waren 92 Seiten literarischen Höchstgenusses. Die Art wie Shakespeare seine Worte wählt – auch noch in der Übersetzung zu merken – ist wunderschön.

Ich habe die Reclam Ausgabe der Universal Bibliothek Nr. 17 gelesen.

Als Rückentext ist ein Zitat von Wayne Booth, einem der renommiertesten Literaturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, zu lesen, der das Wesen des Stückes „Macbeth“ hervorragend zusammenfasst.

„Selbst auf den einfachsten Nenner gebracht, war Shakespeares Problem in Macbeth ein gewaltiges: Da ist ein edler Mann, voller Gewissensskrupel und Milch der Menschenliebe, der zu einem toten Bluthund wird, der aber gleichzeitig die dominierende Rolle des tragischen Helden, welcher unser Mitgefühl beansprucht, bis zum Ende spielen muß. Ist es schon schwierig genug, moralische Entartung glaubhaft zu schildern, so ist es fast unmöglich, dies in einer Weise zu tun, die uneingeschränktes Mitleid erfordert.“

Und noch ein kleiner Hinweis einer Kunstgeschichtsstudentin wie mir. Auf dem Cover des Reclam Heftes kann man ein Bild von Johann Heinrich Füssli betrachten. Es heißt – passend zu Macbeth – „Die drei Hexen“.

 

 

LAURA

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