[Rezension] „Gefangener der Sinne“ von Nalini Singh

Gefangener der Sinne
Gefangener der Sinne
Nalini Singh
Lyx 2010-03-15
Broschiert 429 Seiten

Nach außen hin ist Ashaya Aleine die perfekte Mediale: kühl, gelassen und emotionslos. Doch innerlich sind ihre Gefühle in Aufruhr. Sie wurde von ihrem Sohn getrennt und soll nun ein Hirnimplantat entwickeln, mit dem die Medialen versklavt werden können. Fieberhaft sucht sie nach einer Möglichkeit zu entkommen. Als ihr schließlich die Flucht gelingt, läuft sie dem Werleoparden Dorian direkt in die Arme. Dessen Schwester wurde einst von einem Medialen getötet, und seither hat er Rache geschworen. Doch seine aufkeimenden Gefühle für Ashaya bringen seinen Entschluss ins Wanken.

Ashaya ist nach der Definition eines Medialen, schon lange nicht mehr perfekt, doch ist sie durch ihre hohe technische Begabung ein wichtiger Bestandteil für den Medialenrat. Um sie gefügig zu machen, haben sie ihren Sohn Keenan als Druckmittel gefangen genommen. Sie soll ein schon innerhalb des Rates umstrittenes Experiment für das Programm 1 durchführen: die Schaffung eines kollektiven Gehirns. Hierzu soll sie Kindern, die als Versuchsperson genutzt werden, einen Chip ins Hirn pflanzen. Durch einen schrecklichen Vorfall in ihrer Kindheit, ist ihre Konditionierung schon lange nicht mehr perfekt und das skrupellose Handeln für die Wissenschaft ist für sie ein Schrecken, deshalb plant sie ihre Flucht aus dem Gefängnis, dem Labor unter der Erde. Doch vor ihrer eigenen Flucht will sie erst das Leben ihres Kindes retten. Somit nimmt die den Gefallen in Anspruch, den ihr Dorian (im vorherigen Band) gegeben hat. Gemeinsam mit Judd , befreit er Keenan und bringt ihn in das Gebiet der Dark River Leoparden. Tage später gelingt auch Ashaya ihre Flucht in dem sie ihren Tod vortäuscht. Dorian, der sich durch einen genetischen Defekt nicht wandeln kann, wird ihr Beschützer und Vertrauter, obwohl ihr Verhältnis nicht immer als gut bezeichnet werden kann. Doch Dorian, dessen Schwester Kylie von dem Medialen brutal ermordet worden ist, muss sich langsam eingestehen, dass nicht alle Mediale schlecht sind…

Das war wieder ein kleines Lesehighlight im Monat August.
„Gefangener der Sinne“ ist die Fortsetzung der Geschichte um die M-Mediale Ashaya Aleine. Zum Ende des Vorgängers „Im Feuer der Nacht“ ermöglichte sie zwei Kindern die Flucht aus dem Labor in dem sie arbeitete. Sie wollte verhindern, dass diese Kinder weiter gequält werden. Bei der Flucht bat sie den Dark River Leoparden Dorian, wegen ihrer Mithilfe, um einen Gefallen, den sie bald einlösen will.
Zwar ist der 5te Band nicht mein Highlight der Psy Changeling Reihe, aber es war eine emotionale Geschichte zweier Charaktere, die nicht perfekt sind. Die Geschichte ist schön geschrieben und las sich – wie auch alle anderen Bücher der Reihe – schnell und verständlich. Ich bin immer wieder beeindruckt welche Welt Nalini Singh geschaffen hat; viel Kreativität und Einfühlungsvermögen gehören dazu. Das beweisen auch die Charaktere. Dorian hat schon seit seiner Kindheit ein schweres Schicksal zu tragen. Er kann sich nicht in einen Leoparden verwandelt, aber das Tier in ihm will das nicht akzeptieren, später wurde seine Schwester Kylie von einem psychopathischen Medialen umgebracht. Seit dem gibt sich Dorian die Schuld an ihrem Tod und wird von Wut und Verzweiflung zerfressen. Gerade als sich die seelischen Wunden schließen wollen, tritt Ashaya in sein Leben. Sie hat genauso ein schweres Leben wie er. Als Jugendliche wurde ihre Konditionierung endgültig von ihrer Schwester durch einen martialischen Versuch gebrochen, damit sie nur ihr gehört. Das Aufeinandertreffen der Beiden kann nicht gut verlaufen. Ashaya versucht Silentium nach außen immer noch intakt zu halten und Dorian hasst ihre mediale Art. Die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonstien kann man gut nachfühlen, aber auch die Handlungen sind schlüssig. Man sollte das Buch wirklich gelesen haben, denn es ist zwar nicht der beste Band, aber es rangiert ganz oben in meiner Top 3 😉

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Punkten, da Dorians Art nicht ganz das ist, was ich so an Männern mag. Manchmal ist er doch zu grüblerisch.

, 5

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