[Rezension] Die Schattenritter: „Unsterbliches Verlangen“ von Kathryn Smith

Die Schattenritter: Unsterbliches Verlangen
Die Schattenritter: Unsterbliches Verlangen
Kathryn Smith
Droemer/Knaur 2009-06-01
Broschiert 400 Seiten

OT: Be mine tonight
Reihe:
1. Unsterbliches Verlangen
2. Kuss der Dunkelheit
3. Salon der Lüste
4. Leidenschaft der Nacht
5. Ewige Versuchung

„Seit sechs Templer während der Kreuzzüge in Vampire verwandelt wurden, dienen sie dem Vatikan als Schattenritter und suchen nach dem Heiligen Gral, der ihnen Erlösung verspricht. Einer von ihnen, der ruppige Einzelgänger Chapel, folgt einer Spur an die wilde Küste Cornwalls – und findet dort die willensstarke Prue, die sein Herz nach 600 Jahren wieder zum Glühen bringt …“

Eine rührende Liebesgeschichte, die eine schwere Entscheidung abverlangt.

Im Auftrag der Kirche soll eine Gruppe Tempelritter den größten Schatz bergen den das Christentum hat: Den heiligen Gral. Doch als die jungen Männer den vermeindlichen Kelch gefunden haben, geschieht etwas Schlimmes. Sie tappen in eine Falle und finden den Blutgral. Durch einen Schluck aus dem Kelch wird Chapel, der Anführer der Gruppe, wie seine Mitstreiter zu einem Vampir. Durch die Kirche aufgenommen, ist Chapels Aufgabe klar. Er will verhindern, dass der Blutgral in die falschen Hände gerät und wenn es sich um den Heiligen Gral handelt, ihn für die Kirche in Anspruch zu nehmen.

Prudence wird sterben. Ihre einzige Hoffnung ist des den Heiligen Gral zu finden und so durch ihn wieder geheilt zu werden. Unvermeidlich kreuzen sich ihre und seine Wege. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und entwickeln immer mehr Gefühle füreinander. Sie weiß inzwischen, das Chapel ein Vampir ist. Er erzählt ihr immer mehr über sein Leben und der Suche nach dem Blutgral. Auch offenbart er ihr, dass er sich selbst für eine schreckliche Kreatur hält und niemals jemanden solch ein Schicksal wünschen würde.

In der Zeit als die Suche nach Prus Erlösung weitergeht, wird sie immer schwächer. Sie gibt die Hoffnung aber nicht auf doch noch gerettet zu werden. Eines Nachts sind die Grabungen erfolgreich, doch in den Tiefen der Höhle befindet sich etwas Gefährliches. Beim Versuch den „Gral“  zu finden, wird Pru schwer verletzt. Chapel rettet sie und gerät dadurch selbst in Gefahr. Die letzte Hoffnung Prus stirbt, da der Kelch, der sich retten soll verschwunden ist.

Die einzige Möglichkeit dem Tod zu entrinnen ist nun Chapel, der sie in einen Vampir wandeln soll. Es beginnt eine Zerreißprobe für die Bindung der beiden. Chapel muss mit ansehen wie seine geliebte Pru immer näher an den Abschied von ihrer Welt gerät. Er gerät in Zweifel über sich selbst und muss eine Entscheidung treffen.

Das Buch liest sich wirklich gut. Die Erzählung gerät durch manche Selbstzweifel der Charaktere manchmal ins Stocken, doch dies lässt sich leicht überlesen. Die Liebesgeschichte ist herzergreifend und wirklich gut in den historischen Hintergrund verpackt worden. Ein kleines Manko hat das Buch leider. Die Charaktere sind stellenweise sehr selbstfixiert und sinnieren über ihr Leben. Gerade bei Chapel hatte ich den Eindruck, dass er doch immer wieder schwer mit der Bürde des Vampirdaseins zu kämpfen hat und darüber seine Liebe zu Pru nicht erkennt. Erst wenn es fast zu spät ist, kommt die richtige Erkenntnis.

Ich würde dem Buch, durch ein paar Mängel an den Charakteren, 4 von 5 Punkten geben. Die weiteren Charaktere lassen noch auf spannendere Geschichten hoffen.

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